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Bericht über die 1. Sitzung

In der ersten Sitzung am 24. März 2010 in Hannover blickte die 2. Steuerungsgruppe auf den erreichten Stand im Reformprozess und plante weitere Schritte. Themen darüber hinaus waren "Führen und Leiten" und "Kirche in der Fläche".

Berichte zum Stand des Reformprozesses

Zukunftswerkstatt Kassel 2009
Die Zukunftswerkstatt Kassel 2009 wird von der Steuerungsgruppe als außerordentlich gelungen bewertet. Die Zusammengehörigkeit sei durch den festlichen Charakter erkennbar gestärkt worden. Verschiedene Ideen wie etwa die Gattung "Andachten anders" werden auch andernorts fortgesetzt.

Die Zentren
Es wird von dem Start der Zentren und der Beiräte berichtet: Das Predigt- und das Qualitätszentrum hatten ihre Startveranstaltungen Ende Februar. Die Auftaktveranstaltung des Missionszentrums findet im Juni statt.
Die Mitarbeitenden wurden in Gottesdiensten eingeführt.
Die Beiräte wurden gegründet und hatten ihre konstituierenden Sitzungen.

Die Steuerungsgruppe spricht sich dafür aus, dass bei der notwendigen regionalen Einbindung die verbindende Marke EKD-Reformprozess erkennbar bleiben soll. Es soll auch visuell deutlich werden, dass die Zentren Teil der größeren gemeinsamen Anstrengung des Reformprozesses der Evangelischen Kirche sind.


"Führen und Leiten"
Das Thema Führen und Leiten des Reformprozesses hat bisher nicht wie die anderen Themen ein Zentrum als Motor. Als das gemeinsame Anliegen wird in der ausführlichen Aussprache festgehalten, dass sich das spezifisch kirchliche Anliegen in Qualität und Umfang des Fortbildungsangebotes angemessen niederschlagen muss.

"Kirche in der Fläche"
Das Thema Kirche in der Fläche wird ein Schwerpunkt im weiteren Reformprozess sein. Im Blick auf die weitere Arbeit im Reformprozess werden folgende Aufgaben in der Reihenfolge ihrer Priorität benannt:
1. Geistliche Herausforderung des Landes: Klärung der Frage, worin die spezi-fisch theologischen Herausforderungen des Landes bestehen und welche geistliche Vision es für ländliche Räume gibt. Dazu gehört die Frage, was für Gemeinde konstitutiv ist.
2. Wahrnehmung ländlicher Räume: Mit dem Ziel der Steigerung kirchlicher Hand-lungsfähigkeit sollen vorhandene Daten analysiert und - wo nötig - neue erhoben werden
3. Lust auf Land: Erarbeiten und Kommunizieren eines positiven Bildes pastoraler Existenz auf dem Land auf der Basis einer Analyse von konkreten Beispielen und aus der Perspektive der Betroffenen.
4. Entlastungsstrukturen: Für die Beteiligten im Pfarramt und Ehrenamt soll erfahrbar werden, dass die Reformprozesse nicht zu mehr Belastung führen, sondern zu Entlastung.
5. Entwicklung pluraler Handlungsstrategien: Dazu gehört die Klärung der Frage kirchlicher Grundpräsenz/Grundversorgung, der Frage nach alternativen Gemeindeformen, der Zentrenbildung, der besonderen missionarischen Potentiale des Tourismus auf dem Lande.
6. Aus-/Fortbildung: In der Ausbildung muss die Dimension der ländlichen Arbeit stärker berücksichtigt werden. Zu dem braucht es entsprechende Module für die Qualifizierung Pfarrer in der Fortbildung.

Bericht Workshop "Seelsorge als Muttersprache der Kirche"
Es wird von dem Workshop "Seelsorge als Muttersprache der Kirche" im Kirchenamt berichtet. Es bedarf einer weitergehenden Vernetzung in diesem Handlungsfeld. Angemerkt wird, dass Seelsorge auch an Menschen, die kein Drama erleben - die Alltagsseelsorge als Querschnittsaufgabe der Kirche - hier ihren Platz haben soll.



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Publikationsdatum dieser Seite: 23.05.2012 15:44