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Einleitung

Die Evangelische Kirche in Deutschland will auch im 21. Jahrhundert die Kraft und Schönheit des Evangeliums zum Leuchten bringen. Menschen sollen erfahren, was es heißt, aus der Freiheit des Glaubens zu leben.

Viele Mitarbeitende stellen sich dieser Aufgabe. Sie gestalten ihre Kirche einladender, freundlicher, geistlicher. Der Rat der EKD hat sich das Ziel gesetzt, diese positive Entwicklung nach besten Kräften weiterzuführen und zu verstärken.

Dazu hat der Rat der EKD das Impulspapier "Kirche der Freiheit. Perspektiven für die evangelische Kirche im 21. Jahrhundert" veröffentlicht. Das Papier zielt darauf, die vielfältigen Reformbemühungen in den Gliedkirchen aufzunehmen, zu bündeln und perspektivisch fortzuführen. Zugleich wird mit ihm der Versuch unternommen, einen kirchlichen Perspektiv- und Mentalitätswechsel anzuregen. Die Leitfrage lautet dabei, wie die "Kirche der Freiheit" in Zukunft aussehen kann - und was wir heute tun müssen, um sie entsprechend dem Evangelium möglichst einladend zu gestalten.

Als Impulspapier zielt der Text darauf, diskutiert, vertieft und weitergedacht zu werden. Das Diskussionsforum "Kirche der Freiheit" bietet allen Interessierten die Möglichkeit, Anregungen, Kritikpunkte, Konkretionen und Gedanken zu dem Text und den verschiedenen in ihm behandelten Themen zu äußern und sich mit anderen darüber auszutauschen.

Die so angestoßene Diskussion wird in dem Zukunftskongress "Kirche der Freiheit im 21. Jahrhundert" aufgenommen, zu dem der Rat der EKD 280 geladene Gäste vom 25. - 27. Januar 2007 nach Wittenberg einlädt. Erstmals werden hier Repräsentantinnen und Repräsentanten aller Kirchenleitungen im Bereich der EKD mit wichtigen kirchlichen Reformkräften aus den verschiedenen kirchlichen Ebenen und Handlungsfeldern an der Entwicklung gemeinsamer Zukunftsperspektiven arbeiten. Auf Grund der räumlichen Kapazitäten in der Lutherstadt Wittenberg ist die Teilnahme an dem Kongress auf die geladenen Gäste beschränkt. Eine persönliche Anmeldung zu dem Kongress ist daher leider nicht möglich. Zu dem öffentlichen Hauptvortrag "Evangelisch im 21. Jahrhundert", mit dem der Vorsitzende des Rates der EKD, Bischof Dr. Wolfgang Huber, den Kongress am Donnerstag, dem 25. Januar, um 19:30 Uhr in der Stadtkirche zu Wittenberg eröffnet, sind aber alle Interessierten herzlich eingeladen. Der Kongress bildet den Auftakt im Blick auf die anstehende Reformdekade der EKD bis zum Reformationsjubiläum 2017.

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Publikationsdatum dieser Seite: 17.06.2013 11:38