Grußworte
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Grußwort des Oberbürgermeisters der Stadt Kassel
Auszug aus dem Programmheft der Zukunftswerkstatt Kassel 2009, Bertram Hilgen
ich begrüße Sie im Namen der Stadt, aber auch ganz persönlich in der documenta-Stadt Kassel sehr herzlich.
Wir sind sehr glücklich darüber, mit der "Zukunftswerkstatt 2009" eine besondere Kongress-Veranstaltung in Kassel willkommen heißen zu können, die weit über 1.000 Vertreterinnen und Vertreter der Landeskirchen sowie der kirchlichen Werke der EKD aus ganz Deutschland in das nordhessische Oberzentrum führen wird.
"Kleiner, älter, bunter" so die plakative Formel, die die wesentlichen Entwicklungsmerkmale umreißt, die der demografische Wandel in den kommenden Jahren und Jahrzehnten für Gesellschaft und Gemeinwesen mit sich bringen wird. Dabei sind bereits heute die tiefgreifenden Veränderungen, die alle Bereiche gesellschaftlichen Lebens tangieren werden, vielerorts deutlich sichtbar.
Das Treffen, zu dem die EKD im Rahmen des Reformprozesses "Kirche im Aufbruch" und unter dem bezeichnenden Titel "Zukunftswerkstatt 2009" nach Kassel einlädt, wird sich vor diesem Hintergrund intensiv mit wichtigen Fragen des gesellschaftlichen Struktur- und Wertewandels und dessen Bedeutung für die Zukunft der Evangelischen Kirche in unserem Land befassen.
Ich bin überzeugt, dass Kassel für das umfangreiche und vielfältige Tagungsprogramm mit seinen zahlreichen - auch dezentralen - Foren, Werkstätten, Gottesdiensten und Veranstaltungen einen guten, interessanten und anregenden Rahmen bieten wird. Bezeichnend für die Fuldametropole ist die mal harmonische und mal spannende, immer aber interessante Verbindung von Tradition und Moderne. Die documenta, die weltweit bedeutendste Ausstellung zeitgenössischer Kunst, ist im Stadtbild ebenso präsent wie die einmaligen Zeugnisse landgräflicher Gartenkunst. Europas größter Bergpark, Park Wilhelmshöhe zu Füßen des Herkules, steht dabei in den nächsten Jahren zur Aufnahme in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes an.Nationale und internationale Bedeutung erhält Kassel als die Stadt, in der die Brüder Jacob und Wilhelm Grimm viele Jahre ihren Lebensmittelpunkt hatten. Die weltbekannten Märchen wurden von ihnen hier aufgezeichnet und nahmen von Kassel aus eine weltumspannende Verbreitung.
Ich möchte Sie, verehrte Gäste, gerne einladen, sich ein wenig Zeit zu nehmen und Ihren Aufenthalt in unserer schönen Stadt zu nutzen, um Kassel - auch mit seinen landschaftlichen Schönheiten und seinen bedeutenden kulturellen Schätzen aus Vergangenheit und Gegenwart - auf kurzen Wegen zu entdecken.
Der Zukunftswerkstatt 2009 wünsche ich einen gelungenen, an weiterführenden Impulsen reichen, konstruktiven und erfolgreichen Verlauf, allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen angenehmen und interessanten Aufenthalt in der documenta-Stadt Kassel.
Nochmals herzlich willkommen
Ihr
Bertram Hilgen

